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  • Janira Luana

Vom Reisen und bei sich ankommen

Man kann um die ganze Welt reisen und doch innerlich immer durstig sein nach mehr Leben. Mehr Intensität, mehr Gefühle, mehr Geschichten. Am Ende kommt man immer wieder bei sich selbst an. Am Ende vom ewigen Kreisen um die Mitte steht man still, gibt auf - aber nicht erschlagen, sondern demütig. Kehrt den Blick nach Innen und findet dort alles, was man gesucht hatte. Sich selbst zu spüren, sich selbst zu lauschen, in sich selbst zu wandern, ist die intensivste Erfahrung und birgt die tiefsten Gefühle. Dort findet deine eigene Geschichte statt. Jene, um die du nicht kämpfen musst, in welcher du der Held oder die Heldin bist, den oder die du dir immer erträumt hast. Man erkennt, dass es Angst war, die einen von sich selbst weg, in die äussere Welt hinaus getrieben hat. Angst davor, dem was man ist, zu begegnen. Es anzunehmen und zu lieben.


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